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Der Sport im Dorf Bunnen

Die Anfänge des DJK-SV Bunnen (1964 bis 1969)

Die 70er Jahre

Die 80er Jahre

Die 90er Jahre

Stand: Juni 2000

Der Sport im Dorf Bunnen

In dem Dorf Bunnen wurde und wird das Vereinsleben stark durch die Kirche geprägt. Sei es durch das Betätigungsfeld des Vereins selbst, oder dass die Vereinsmitglieder in der Mehrheit aus der Kirchengemeinde Bunnen kamen und noch heute kommen. So war es auch selbstverständlich, dass die Anfänge des Bunner Sportgeschehens in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis zum Jahre 35 im DJK-Reichsverband, der gleichzeitig als Sportorganisation der katholischen Jungmänner- und Gesellenvereine angesehen wurde, zu suchen sind. In diesem ersten DJK-Verein wurde geturnt, Tischtennis und Fußball gespielt.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1946 der SV Bunnen mit einer Fußballmannschaft gegründet. Obwohl dieser Verein 1956 wieder aufgelöst wurde, ist aus den Gesprächen mit den noch lebenden Mannschaftsmitgliedern eine starke Erinnerung an sportliche Erfolge geblieben, die die Schwierigkeiten der Nachkriegszeit verdrängt hat.

Neben dem starken Einfluss der Kirche ist vor allem der Einfluss der Bunner Schule auf das Sportgeschehen in Dorf aufzuzeigen. So waren es immer wieder Lehrer dieser Schule, die junge Menschen aus ihrem Einflussbereich zum Sport führten. Aus Chroniken ist zu ersehen, dass es bereits 1959 in Bunnen zwei Gymnastikgruppen, eine Herrengymnastikgruppe unter Leitung des damals in Bunnen tätigen Lehrers Clemens Westendorf und eine Frauengymnastikgruppe unter der Führung von Maria Vogelsang, gab.

Am 3.3.1961 wurde dann erneut ein Sportverein gegründet: der DJK Bunnen. Durch diesen Verein wurden die freizeitlichen Sportaktivitäten aus dem Schulbereich und aus der kirchlichen Jugendbetreuung auf eine Vereinsbasis gestellt, durch die es möglich war, sportliche Vergleichskämpfe im Bereich der Gymnastik und der Leichtathletik durchzuführen.
Der DJK-SV Bunnen
Der Wunsch, wettkampfmäßig Fußball zu spielen, war die treibende Kraft zur Gründung unseres jetzigen Vereins, dem DJK-SV Bunnen. Mit dem Aufnahmeantrag in den Niedersächsischen Fußballverband vom 29.02.1964 wurden die sportlichen Aktivitäten im Ort Bunnen neu geordnet. Im neuen Sportverein

Die Anfänge des Seitenanfang


Das Vereinsjahr 1975
Der auf der Generalversammlung des Jahres 74 neugewählte Vereinsvorsitzende Bernd Hillenhinrichs konnte durch intensive Vereinsarbeit zusammen mit seiner Führungsmannschaft den weiteren Mitgliederrückgang stoppen, und gemeinsam setzten sie die Weichen für die kontinuierliche Entwicklung des Vereins.

Das Vereinsjahr 1976
Das Jahr 76 bringt den größten Mitgliederzuwachs in der Vereinsgeschichte, 118 neue Mitglieder treten dem Verein bei. Auch mit dem Fußball-Bereich, insbesondere mit dem Jugendfußball, geht es wieder aufwärts. Erstmals taucht der Namen des Übungsleiters auf, der die Kontinuität der weiteren Entwicklung in diesem Bereich mit sehr viel Einsatz vorangetrieben hat: Klemens Barklage.
Mit dem großen Mitgliederzuwachs wuchsen naturgemäß auch die Aufgaben und die Anforderungen, und so kam es zwangsläufig auch zu der ersten Mitgliedsbeitragserhöhung um 100% . Der Beitrag für Jugendliche wurde auf monatlich 1,00 DM und der der Erwachsenen auf monatlich 2,00 DM neu festgelegt.
Erstmalig wird im Januar 76 vom Vereinsvorstand der Wunsch nach einer Turnhalle mit Standort Bunnen an den Gemeinderat herangetragen. Diesem großen Wunsch folgt ein kleiner Schritt, der DJK-SV Bunnen stellt den Antrag auf Bezuschussung eines neuen Sportplatzes, der quer hinter dem alten Platz angelegt werden soll. Der Finanzierungsplan sieht 1/3 der Gesamtkosten in Höhe von 6.000 DM als Eigenleistung des Vereins vor.

Das Vereinsjahr 1977
Die Generalversammlung ernennt auf Vorschlag des Vorsitzenden Bernd Hillenhinrichs den früheren Vorsitzenden Bernd Anneken zum Ehrenvorsitzenden des Vereins.
Seit Beginn der 2.Halbserie der Fußballsaison 75/76 spielten die Bunner Herren-Fußballmannschaften und die A-Jugend auf den Hasetalplätzen in Löningen. Diese "Auswärtsspiele" waren notwendig geworden, da ein Teilbereich des alten Spielfeldes zur Anlage eines neues Spielfeld in Größe von 75 x 105 Metern benötigt wurden.
Mit Beginn der Saison 77/78 war das neue Spielfeld einsatzbereit und die Fußball-Abteilung verfügte nun über einen zusätzlichen Trainings- und Jugendspielplatz.

Das Vereinsjahr 1978
Im Februar dieses Jahres fährt der Sportverein erstmalig mit zwei Jugendfußballmannschaften ( E- u. D-Jugend ) zu einem Jugendaustausch nach Westberlin. Insgesamt nehmen 46 Personen an dieser Fahrt teil. Neben dem geselligen Teil der Reise kommt auch der sportliche Teil nicht zu kurz, die E-Jugend belegt einen 3. Platz, die D-Jugend Platz 1 und 4 auf einem durch dem Berliner Gastverein 1.Traber-Fussball-Club Mariendorf e.V. ausgerichteten Hallenfußballturnier. Den Kontakt zu diesem Verein knüpfte der damalige Trainer der Herren-Mannschaften, Rainer Kathmann.
Der Gegenbesuch erfolgte noch im gleichen Jahr Anfang April. Neben einem gut organisiertem Rahmenprogramm, wurde von der Jugendabteilung unter Leitung von Klemens Barklage ein Hallenturnier für D- u. E-Jugendmannschaften in der Großraumturnhalle in Löningen durchgeführt.
Diese gegenseitigen Besuche wurden zu Ostern 81 und 82 wiederholt.
Am 17. September 1978 war der DJK-SV Bunnen der Ausrichter der Diözesan-Meisterschaften in Gymnastik. Unter der tatkräftigen Mithilfe der Gemeinde wurde in der Großraumturnhalle in Löningen diese Großveranstaltung mit 21 teilnehmend Gruppen, auf Diözesanverbandsebene, hervorragend organisiert. Der

Die 80er Jahre

Das Vereinsjahr 1980
Auf der Generalversammlung am 11.07.80 konnte die Vereinsführung den Mitgliedern nachfolgende sichtbare Ergebnisse einer guten Vereinsarbeit aufzählen:
- die Flutlichtanlage wurde in Eigenleistung, besonders durch den unermüdlichen Einsatz von Eddi Lüllmann, fertiggestellt
- die Umzäumung des Sportplatzes wurde fertiggestellt
- die Haussammlung für den Turnhallenbau wurde abgeschlossen
- die Mitgliedsbeitragszahlung wurde durch den Einsatz des Kassenwartes Dieter Ratermann auf Lastschriftverfahren umgestellt.

Zum 01.01.80 wurden dem Landessportbund Niedersachsen 321 Mitglieder gemeldet, von denen zum Zeitpunkt der Generalversammlung 246 Mitglieder aktiv an Punktspielen bzw. Wettkämpfen teilnahmen. Die Anzahl der einzelnen Mannschaften und Gruppen, aufgeteilt nach den Abteilungen, stellte sich wie folgt dar:

Abteilung Fußball:
1 Altherren-Mannschaft
2 Senioren-Mannschaften
6 Jugend-Mannschaften

Abteilung Gymnastik:
2 Kinder-Gymnastikgruppen
3 Schüler-Gymnastikgruppen
3 Jugend-Gymnastikgruppen
2 Frauen-Gymnastikgruppen
1 Frauen-Freizeitsportgruppe (ohne Wettkampfbeteiligung)

Insgesamt verfügte der Verein über 22 ausgebildete Jugend- bzw. Übungsleiter und 13 Übungsleiter bzw. Betreuer ohne Lizenz.

Das Vereinsjahr 1981
Im Vereinsjahr 1981 konnte die Jugendfußball-Abteilung auf eine ihrer erfolgreichsten Saison verweisen, von den 6 Jugendmannschaften konnten unter der Leitung des Obmannes Klemens Barklage,
2 Staffelsiege ( A- u. B-Jugend )
2 x 2.Plätze ( D- u. F-Jugend )
und 2 x 3.Plätze ( C- u. E-Jugend )
erreicht werden.
Neben der sportlichen Arbeit fand man auch immer wieder Zeit, den Besuch von Bundesligaspielen zu organisieren, oder zur Eissporthalle nach Osnabrück zufahren um so die Jugendlichen für unsern Verein zu begeistern.
In der Zeit vom 1. bis 3. Mai 81 organisierte die Jugendabteilung den sportlichen und geselligen Aufenthalt des FC Traber Berlin in unserem Dorf.
Zwischen den im 2-jährigem Rhythmus sattfindenden DJK-Diözesan-Gymnastik Meisterschaften ( auf den letztjährigen Meisterschaften in Stadtlohn, stellte man bei den Frauen und bei der weiblichen Jugend jeweils den Gesamtsieger), wurde immer wieder das Erlernte und Geübte auf Elternabenden und Nachmittagen, aus den Trainingsräumen heraus, an die Öffentlichkeit gebracht. So konnte die Gymnastik-Abteilung auch in diesem Jahr am 28. März 81 im Saal des Vereinslokales Alfred Dumstoff, vor vollbesetztem Haus ihren Tanz- und Gymnastikabend veranstalten.

Das Vereinsjahr 1982
Über Ostern fuhren die D- und die C-Jugend-Fußballmannschaften zum Gegenbesuch nach Westberlin.
Die Gymnastik-Abteilung veranstaltet erstmals ihren Elternarbend wegen der großen Zuschauerresonanz an zwei Abenden. ( 13.u. 20.. März 82). Die Übungsleiter dieser Abteilung besuchen Lehrgänge in Gemen, Bösel, Duisburg-Wedau, Lastrup und Löningen.
Auf der Generalversammlung am 15.10.82 wird ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung von den 63 anwesenden Vereinsmitgliedern, die vom Vorsitzenden Albert Böckmann erarbeitete neue Vereinsatzung angenommen. Von der Versammlung wurde der Vorstand beauftragt den Verein in das Vereinsregister eintragen zulassen.
Zum Thema " Stand der Dinge zum Turnhallenbau " konnte Ratsmitglied Gregor Hemmen von Fortschritten berichten. Die Größe der Hallen war mittlerweile auf 12 x 24 Metern geschrumpft und die Höhe der Eigenleistungen sollte 100.000 DM betragen. Da die Haussammlung bereits 35.000 DM erbracht hatte, waren die Mitglieder fast einhellig der Meinung, das diese Eigenleistung möglich sei. Die Gesamtkosten wurden auf 775.000 DM geschätzt.

Das Vereinsjahr 1983
Am Dienstag, den 5. April 1983 war es dann endlich so weit, der Vorstand des Sportvereins konnte zur Grundsteinlegung unserer Bunner Turn- und Gymnastikhalle einladen. Bis zur Grundsteinlegung waren unter der Leitung der Stadt Löningen ( Herrn Dipl.-Ing. Dirks ) und der "Bunner Bauleitung" Bernd Anneken und Albert Böckmann, von vielen Helfern schon 500 Stunden in Eigenleistung erbracht worden.
Aber bis zur Einweihung am 25. November 1983 musste noch viel Schweiß fließen.
Trotz dieser Anspannung beim Turnhallenbau ging der Sportbetrieb sowohl im Fußball-Bereich, als auch bei den Gymnastikern, reibungslos weiter.
Am 01.07.83 wird der Helmut Hüdepohl

   
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